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aktueller Pressetext 

Seit fast zwei Jahrzehnten ist Stephan Sundrup ein fester Bestandteil der Münsteraner Musikszene. Als begnadeten Gitarristen konnte man ihn dort in den verschiedensten Formationen – von Rockmusik bis zur Police-Coverband – erleben. Zudem war der Münsteraner mit seiner Gitarre eine Zeitlang als Straßenmusiker unterwegs und lernte auf diese Weise halb Europa kennen.


2007 gründete Stefan Sundrup dann endlich seine eigene Band, ein Jahr später folgte das erste Album, seitdem ist er mit stets wechselnden Bandmitgliedern und einem „Crossover zwischen Pop, traditioneller Polka und Vogelsang“ auf der Bühne zu erleben. Die folkigen Popsongs, meist angenehm akustisch arrangiert, kommen beinahe beiläufig daher und offenbaren dann doch eine Tiefe, die ihresgleichen sucht. Insbesondere sind es aber die romantisch-humorvollen Texte in deutscher Sprache, die den Münsteraner in die Tradition großer, deutscher Liedermacher stellen.


ältere Pressetexte 

Mit 13 Jahren findet Stephan Sundrup seine erste Gitarre auf dem Sperrmüll, die Leidenschaft ist geweckt. Nichts hält ihn mehr vom Gitarre spielen ab. Zeitweise schlägt
er sich als Straßenmusiker von Amsterdam bis Münster durch's Leben. 2007 gründet er seine eigene Band: SUNDRUP. Jetzt komponiert, arrangiert, textet und singt er einen Crossover aus Pop und allem was die traditionelle Musik hergibt, von Polka bis Vogelgesang.  Die deutschen Texte erzählen auf romantische, witzige und spritzige Art von den Unwegsamkeiten des Lebens. Unter der leichten, oft heiteren Oberfläche verbirgt sich eine tiefsinnige, fast philosophische Lebenserkenntnis. Im März 2008 stellt SUNDRUP seine erste CD "VERLIEBT IN DAS ALLES" vor und tourt seither in wechselnder Besetzung quer durchs Land.


 

Artikel in der Nanu vom 24.9.2010 vom Künstlerkollegen Richie Alexander

DER SINN DES GANZEN
Bei „Liedermacher“ denkt man an irgendwelche den Tagen des solidarischen Aufbruchs nachtrauernden, vollbärtigen Säcke, die Tabakpfeife nuckelnd vom Widerstand singen oder sich mit schöngeistigen Liebesliedern, in denen das Wort „Fick“ vorkommt, der Lächerlichkeit preisgeben. Meist zu Recht, aber es geht auch anders!
Stephan Sundrup gehört zu der anderen Klasse. Die, die genuin poetisch sind, ohne verkrampft zu wirken. Die, die die Gefühle in Liedern transportieren können, die andere nicht zu formulieren vermögen. Die, die sich dabei nicht zu wichtig nehmen und große Gedanken gelassen aussprechen können.

Seine Lieder handeln vom Sinn des Lebens, vom Reisen, vom Träumen, vom Flirten, vom Tod und all dem, was einen aufmerksamen und sensiblen Menschen beschäftigt bzw. beschäftigen sollte. Stephan Sundrup ist schon seit Jahrzehnten fester Bestandteil der Musikszene Münsters, spielte Gitarre in diversesten Formationen, von Beat und Rock bis hin zur Police-Coverband, oder auch als Duo mit dem anderen niveauvollen Liedermacherkollegen aus dieser Stadt, Wolfgang „Ketzel“ Scherbening. Seit einigen Jahren ist er unter eigenem Namen als Songschreiber aktiv und hat das im vergangenen Jahr mit der sehr gelungenen CD „Verliebt in das Alles“ mit 13 Liedern (und ein paar Skits) dokumentiert.
Poppige, folkige Songs, angenehm „akustisch“ arrangiert, beiläufig-eindringlicher Gesang (ja, das geht), mit schönen Erinnerungen an Marius und Purple, als sie cool waren. Und Formulierungen, wo der geneigte Hörer immer mal wieder aufhorcht und anerkennend schmunzeln kann. Zweites Album ist in Arbeit, Liveauftritte gibt es natürlich auch. Für einen Vorgeschmack einfach den Namen bei YouTube eingeben.




Seit 1983 macht der aus Rheine stammende Künstler Musik in Münster, er beherrscht neben der Gitarre auch Schlagzeug, Bass und Klavier. Bevor er in einigen
Er erzählt etwas aus seinem Leben …mit großer Offenheit.
„Wisst ihr, damals musste ich aus familiären Gründen ins Heim.
Damals spielte ich mich mit der Gitarre in den Schlaf, weil ich sonst zu unruhig
gewesen wäre; die Nachtwächter mussten mir nach dem Einschlafen oft das
Instrument wegstellen.!“
„Und wie ging es dann weiter?“ frage ich. „ In der Martini-Stift-Kirche war ich Mitglied in der Jugendband“ erzählt Stephan „ und wurde als Springer und Multi-Instrumentalist eingesetzt, wenn ein anderes Bandmitglied krank war.“
Die weitere musikalische Entwicklung nach Eddy Mc Grogan –Begleitung dürfte
Freunden der Rockpop-Musik bekannt sein.
Mit dem in Münster wie ein bunter Hund bekannten Johnny Ketzel machte
er unter dem Bandnamen „ Daddy`s  got the Biggest „ fast ein Jahrzehnt lang Musik.

Seine im Jahre 2009 erschienene 2. CD wirkt immer noch brandaktuell
und druckfrisch. Seitdem wir sie in den Händen halten, müssen wir
sie immer mal wieder komplett durchhören oder auch einfach einzelnen
Titeln wie „Mohnkuchen“, einer Bearbeitung eines Funny von Dannen-Songs
oder auch „Hauptstadt der Gefühle“,( gleichfalls F.v.D.) lauschen.
Stephan sagt dazu, dass der Song bei diesem  Sänger nur etwas über eine
Minute lang ist, er hat ein temporeiches Stück von insgesamt 4.41 Minuten daraus gemacht. Gute Texte zu vertonen ist ihm ein besonderes Anliegen.
Dafür brennt er und legt entsprechend auch hohe Gütekriterien dem texten
und arrangieren seiner Songs zugrunde.

Sehr beeindruckend ist gleich der erste Track der CD,  betitelt
mit „Ich bin der Wind!“  Ein Arrangement, das einen förmlich hinaus trägt
und von den Elementen durchpusten lässt. Dieses Gefühl der Naturgewalt
in sanften Brisen , aber auch stürmischeren Phasen ausgesetzt zu sein
wird durch Klavier-Improvisationen, aber auch durch eine vorwärts treibende
Gitarre verstärkt. Die klare Stimme Sundrups kennt kein Nuscheln und  so
geht keine Text-Botschaft verloren.

Lautmalerei ist sowieso sein Ding, er beherrscht sie perfekt wie auch bei
„Träumen ist mein Traum“ mit mehrstimmigem Gesang, Gitarre und Flamencogitarre. Mit der Symbiose aus Wort und Klang führt er uns in
den Wald, wo er ein Geheimnis hütet und man begreift, dass Geheimnis
sich von dem Begriff „geh heim“ ableitet!

„Ich hab da ein Versteck,
dort wo mich niemand entdeckt,
niemand Fantasie verdrängt,
Gefühle nicht einengt.“
Wenn man nun seinem Geheimnis auf die Spur käme, so kann er dort nicht
mehr träumen und „Träumen ist mein Traum“ singt und spielt er, eine
wundervolle Klangcollage, die nachhaltig Bilder erzeugt.

Zwischendurch sprechen wir von seiner neuen CD, die im August 2017 erscheinen soll, die er dann zunächst im HotJazzClub Münster vorstellen will,
die heißen wird:
„Ein bisschen vermissen!“

„Stephan, verrate uns“ frage ich , „was wird an ihr neu und anders sein?“
Stephan muss nicht lange überlegen.
„Tiefgründig und humorvoll wird sie werden, experimenteller mit Chor und
verschiedenen Arrangements ! Ja… und wärmer wird sie klingen!“ Er lächelt.

Geht das überhaupt noch, frage ich mich, bereits „Verliebt in das Alles“ kommt
doch wärmend rüber. Das liegt auch mit an den exzellenten Musikern seiner Band. Und vor allem an einem, was ich bisher nicht in Worte fassen konnte, aber was mir jetzt zugeflogen kommt wie ein Schmetterling: Es ist die Sehnsucht in seiner Stimme, diese Ausdrucksstärke in seinem Stimmorgan, die die Text- und Musik-

Arrangements abrundet. Die Sehnsucht, den Schmerz, aber auch Verheißung spüren und überschwappen zu lassen, das kann Stephan Sundrup  in

einem Maße wie ich sie bei kaum einem populären Rock-Pop-Musiker und einem Singer, Songwriter sonst je erlebt habe.

Stücke mit philosophischem Ansatz wie „Der Sinn des Ganzen“, bei dem Gerd
Bracht die Tuba  bedient und Christopher Barth Akkordeon spielt, wechseln sich ab mit wahren Ohrwürmern wie „Zug nach Peru“ mit einem Flamenco – Gitarren -Intro oder dem bitterbösen, süßen „Richtig glücklich“, in dem auch Sadomaso ein
Thema ist, dezent angedeutet.

Mehr will ich nun nicht verraten, aber selbstredend kann man die CD bei
Stephan Sundrup bestellen unter www. Sundrup.com . Ich kann nur jeden,
der das hier liest, dazu auffordern genau das zu tun,  denn die Stories, die er hier erzählt, sind
vom Feinsten! Schön ist auch, dass er bei  16 Tracks die Akkorde angibt, sodass
jeder Gitarrist in die Saiten greifen kann, wenn er mag.

Die Songs wirken nach, egal, ob ich in der Badewanne liege, morgens aus schweren
Träumen erwache oder an der Supermarkt-Kasse stehe, oft habe ich einen Song
der CD im Ohr.  Mir tut jeder leid, der nicht die Gelegenheit hat, Stephan Sundrup
und seine Musik zu hören…

Jedenfalls wünsche ich ihm allen Erfolg dieser Welt, für den er sich nicht verbiegen muss. Denn er hat ihn verdient!